Sommerliche Tischdekoration mit gepressten Blumen

Ich kann nicht an einer Wiese mit Blumen vorbeigehen,
ohne etwas mitzunehmen.
Eine Pflanzenschere gehört bei mir mit ins Handgepäck -wie mein Portmonee...lach.
Ich lege sehr gerne einfach so Blumen zum Pressen in dicke Bücher.
Oft vergesse ich diese dann und nach Jahren fällt mir beim Aufklappen ein
plattgedrückter vergelbter Blumengruß vor die Füße.
Diesmal habe ich mir vorgenommen,
etwas Schönes mit den getrockneten Blumen zu basteln.
Da ich vor ein paar Tagen über mein Laminiergerät gestolpert bin,
habe ich dieses gleich hierbei verwandt und
eine hübsche Dekoration für den Tisch gestaltet.
Sommerliche Tischkarten für eine Feier, zur Hochzeit oder zum Geburtstag.
Tolle natürliche Menükarten für ein großes Dinner.
Mit dem Laminiergerät sehr schnell umgesetzt, ohne großen Aufwand!
Also, ich bin begeistert vom Laminieren und der Idee...grins.







 Das benötigst Du dafür:
ein Laminiergerät mit
passender Folie
gepresste Blumen u.Blätter
Schere 
 ggf. einenPermanent Marker
Korken einer Weinflasche


 So geht es:
 Als Erstes solltet Ihr Euch hübsche Blumen und Blätter pressen.
Hierfür eignen sich besonders gut Blumenpressen oder die Seiten 
eines dicken Buches zum Dazwischenlegen.
Für diese Idee reicht es auch schon, wenn die Blumen ein paar Tage gepresst wurden.
Für die Namensschildchen
nehmt Ihr am besten eine kleines Stück Laminierfolie A6 Postkartengröße,
ein Größeres geht natürlich auch und muss dann eben später zurecht geschnitten werden.
Ihr legt Euch die gepressen Blumen und Blätter am unteren Ende
zwischen die Folie und lasst am Rand mindestens 1mm frei. 
Steckt dann die fertig gelegte Folie ins Laminiergerät.
Sobald die gehärtete, noch warme Folie heraus kommt,
solltet Ihr diese direkt einmal in der Mitte falten.
Nach dem Auskühlen könnt Ihr mit einem dünnen
Permanenet Marker den Namen des Gastes darauf schreiben.
Bei der Menükarte geht Ihr genauso vor, nur solltet Ihr Euer Menü vorher im PC
ansprechechend aufschreiben und in der passenden Größe ausdrucken.
Hier könnt Ihr Euch aussuchen, ob Ihr den Rand durchsichtig lasst oder die Blumen 
auf dem weißen Papieruntergrund verteilt.
Für den Kartenhalter habe ich einen Korken halbiert und in der Mitte einen
Schlitz gemacht, der die Karte dann hält.





Nun braucht Ihr für einen sommerlichen Tisch nur noch Geschirr,
(gerne auch altes Vintage-Geschirr vom Trödel )
bunte Wiesenblumen, Kerzen und eine Tischdecke.
Hier muss es nicht immer die typisch Weiße sein,
Ihr könnt auch Teppichläufer, Stoffe oder Tücher verwenden.
Ich habe hier einen hübschen Teppich vom LilliHus Store 
als Tischdecke zweckentfremdet.
Was soll ich sagen, er passte einfach so gut zu meinem Farbschema!





 Passend zum Sommer auf einer hübsch eingedeckten Tafel
machen sich die Blumenkärtchen besonders schön.
Geeignetes Geschirr und Dekorationsartikel bekommt Ihr in dem mit 
Liebe geführten kleinen Onlineshop LilleHus Store.
Dort werden Fans von den dänischen Marken wie rice, Greengate oder
 IB Laursen sicher fündig!
Schaut doch mal rein, dort gibt es gerade viele schöne Artikel im Ausverkauf.

 Alles Liebe ♥
Christin


 Vielen lieben Dank an Sarah-Pauline vom LilliHus Store!
Deine Artikel haben den Tisch perfekt gemacht!

Mini Dino-Welt im Koffer für Unterwegs

Eines morgens, bevor wir nach München aufbrachen,
hatte mein kleiner Sohn eine einzelne Wimper auf der Wange sitzen.
Seine große Schwester legte sie ihm behutsam auf den Finger und 
meinte "du musst sie wegpusten und dir dabei etwas wünschen".
Gesagt, getan und er rief lautstark "einen Dino"! 
Später auf der Fahrt kamen wir nichtsahnend 
an einem Dinosaurier-Park vorbei.
Ich ganz spontan nach hinten linsend, "wir hätten noch 2 Stunden Zeit",
da wir doch so einen Dino-verrückten kleinen Mann hinten sitzen hatten,
konnten wir dann einfach nicht daran vorbei fahren!
Begeistert flitzte er mit leuchtenden Augen im Park von einem Dino zum Anderen.
Und zum Schluss durfte er einen Dino im Kleinformat mit nach Hause nehmen!
Wünsche gehen also doch in Erfüllung!
Damit er auch im Urlaub nicht auf seine Lieblingstiere verzichten muss und eine 
Beschäftigung während der langen Fahrt hat,
habe ich eine kleine Dino-Welt zum Mitnehmen gebastelt.






So geht es:
Ihr benötigt einen kleinen Metall- oder Pappkoffer.
Diesen legt Ihr mit verschiedenen Filzstoffen aus und klebt den Filz mit Heißkleber
im Koffer fest. Ihr könnt auch normalen Alleskleber verwenden.

Hier habe ich vorne auf dem Koffer eine selbstklebende Tafelfolie angebracht,
um das ursprüngliche Motiv, welches nicht zum Dino-Thema passte, zu verdecken. 
So hat er gleichzeitig noch ein Malerlebnis!


Um die Landschaft abwechslungsreicher zu gestalten, 
könnt Ihr noch Muscheln, Schneckenhäuser, Steine,
kleine Zweige und Baumscheiben mit hinzu kleben.

Zum Schluss dürfen die kleinen Dinos nicht fehlen.
Diese bekommt Ihr als kleines Set zum Beispiel bei Amazon oder
 im Spielwarenladen für kleines Geld zu kaufen.



Vulkan aus Filz:
zum darin Dinos verstecken und zum Aufstellen
Schnell gemacht aus ein paar Filzresten!
Für den Vulkan selbst benötigt Ihr dickes Filz, schneidet diesen zu einem 
Halbkreis. Beklebt ihn mit aus dünnem Filz geschnittenen Lavaströmen.
Schneidet ebenfalls aus dünnem gelben Filz kleine Streifen und klebt diese übereinander.
Das so hergestellte Feuer wird auf der Innenseite des Vulkans festgeklebt.
Macht daraus einen Kegel und klebt die Ränder zusammen.






Als er das erste Mal den Koffer in den Händen hielt, war er genauso begeistert wie im Dinopark.
Nun begleitet ihn dieser überall hin und er kann mit seinen kleinen 
Freunden an jedem Ort der Welt spielen!

Alles Liebe ♥
Christin

Mallorca - Strand Sonne und Abenteuer

Mit 20 war ich schon mal dort, noch jung und knackig...lach.
Damals noch mit einer Freundin und in diesem Jahr mit meiner Familie.
Ich rede von der spanischen Sonneninsel Mallorca.
Wir hatten über Ostern ganz spontan ein Appartement gebucht
und als Belohnung traumhaftes frühsommerliches Wetter genossen,
als es zuhause in Deutschland stürmte sowie regnete.
Ich nehme Euch mit, wie wir Mallorca mit unseren Kindern erkundet haben.
 Bald sind ja Sommerferien und sicherlich werden einige von Euch dort hin verreisen.
Vielleicht kann ich ein wenig die Vorfreude steigern
und ihr könnt auch den einen oder anderen Tipp mit dorthin nehmen!


Port Andtratx ist mit seinen teuren Restaurants und den großen Yachten
keineswegs nur ein versnobter Ort für die Reichen.
Wir hatten dort unser Appartement in einer kleinen Hotelanlage,
mit allem was wir benötigten.
Es war ruhig dort und ideal für Kinder.
Hauptsächlich waren wir tagsüber unterwegs. Abends konnte man nach
einem aufregenden, erlebnisreichen Tag unten am Hafen beim Sonnenuntergang
flanieren und fühlte sich ein wenig als gehörte man dazu. ;-)
Tipp, zwischen den hochpreisigen Restaurants gibt es ein deutsches
Curry/ Pommes-Erlebnis Deluxe.



 Die Freundin von damals war wieder mit dabei und so bin ich mit Ihr
einen Tag wandern gewesen. Der Ausgangspunkt war direkt 
hinter unserem Hotel in Port Andratx. Wie praktisch, nicht wahr
und er führte uns in das kleine Hafenstädtchen Sant Elm.
Da der Weg nicht ausgeschildert war, haben wir uns ein wenig verlaufen und
sind erschöpft bei Sonnenuntergang am Zielort angekommen.
Ich bin das erste Mal auf Mallorca gewandert und würde jedem raten,
mal so eine Wanderung auf der Insel zu machen.
Die Belohnung ist nicht nur die Aussicht.



 Nach dem Wandern haben wir zum Ausgleich einen Strandtag eingelegt.
Mallorca ist bekannt für seine traumhaften Strände.
Meine Freundin war schon häufig auf Mallorca und hatte bereits viele
schöne Buchten auf der Insel besucht.
Einen unvergesslichen Tag hatten wir an der Cala Pi verbracht.
Bis zum Sonnenuntergang genossen wir die warmen Sonnenstrahlen.
Mit labbrigen Pommes und eiskalter Coke in der Hand schauten wir zu,
wie der Strand sich leerte und wir ihn ganz für uns hatten.





Nun gehts in den Nordwesten Mallorcas, das Tramuntana-Gebirge.
Dort verstecken sich, umringt von rauhem Gestein, zwischen Orangen- und Zitronenbäumen
 ein nettes Dörfchen wie Fornalutx oder das Städtchen Soller
(aber dort kommen wir später nochmal hin).
 Diese laden zum kurzen Entdecken und Verweilen ein.



 Nach einer kleinen Pause gehts rauf auf die Küstenstraße und man
durchfährt das süße Gebirgsdorf Deia.
Habt Ihr Glück und sichtet einen der wenigen Parkplätze dort? Dann bloß nicht vobeifahren!
Nehmt einen kleinen Snack auf einer Terasse und genießt die Aussicht,
bevor Ihr der nicht endenden Küstenstraße weiter folgt.




Bevor es mit Soller weiter geht, gehen wir eine Runde Planschen
und besuchen die Cala Sa Nau im Osten der Baleareninsel..
Diese Bucht besticht durch ihr türkisfarbenes Wasser und
einer sehr netten Strandbar.
Zum Abend hin mit einem leckeren Cocktail in der Hand ...,  sehr empfehlenswert!
Nachmittags war es für meinen Geschmack dort einfach zu voll.




Was für Kinder aufregend wird und für uns kulinarisch endet,
ist die Fahrt mit dem "roten Blitz" von Mallorca nach Soller.
Unbedingt früh an der Station sein und ausreichend Bargeld mitbringen.
Das Vergnügen ist nicht gerade günstig und -wie ich finde-
kann man sich das erste große Stück an Fahrt sparen.
Fahrt lieber mit dem Auto vor und steigt in Son Sardina ein.
Dort fahrt ihr nicht mehr lang nach Soller und habt die Möglichkeit mit der historischen
Straßenbahn weiter bis zum Meer zu fahren,
aber verlasst Soller nicht ohne vorher ein Eis von Sa Fabrica de Gelats zu geniessen.
Ein Muss für alle Eisliebhaber!!!



Nach so einem erlebnissreichen Tag ist wieder ein Strandtag nötig und
daher nehme ich Euch an die Playa Portals Vells mit,
obwohl diese auch zu einem Abenteuer werden kann.
Genau gesagt, sind es drei Buchten nebeneinander und für jeden ist dort etwas dabei.
Der FKK-Strand für die Freizügigen unter Euch, der Familienstrand mit
Cafe und Toilette und der Naturstrand für die Abenteurer,
 denn von dort aus kann man zu einer Höhle wandern,
die zur Endeckungstour einlädt.
Also ein Strandtag hier wird sicherlich alles andere als langweilig!




Natürlich sollte man die Insel nicht verlassen, ohne einen Markt besucht zu haben.
Fast an jedem Tag ist in verschiedenen Dörfern Wochenmarkt.
Ich hatte mir wohl den bekanntesten und größten Markt Mallorcas
ausgesucht, den in Santanyi.
Neben einigen Promis gibt es dort zahlreiche Stände mit
Ihren bunten Waren zu bestaunen.



Auf Mallorca gibt es so wahnsinnig viel zu sehen.
Selbst mit mehreren Urlauben entdeckt man nicht alles Sehenswerte.
Habt Ihr noch super Tipps für Mallorca, dann immer her damit.
Ich werde sicherlich dieser traumhaften Insel
irgendwann noch mal einen Besuch abstatten!

Alles Liebe
Christin

Zum Schluss darf ich noch den Gewinner der pina cabana Box von
hella Mineralbrunnen bekannt geben .
Janina herzlichen Glückwunsch!